Aktivcamp Rauenstein
Drei Tage raus aus dem Alltag, hinein in die Natur – beim Aktivcamp in Rauenstein erlebten 50 Kinder und Jugendliche im Alter von 8 bis 16 Jahren eine abwechslungsreiche Ferienzeit mit Bewegung, Abenteuer, Kreativität und ganz viel Gemeinschaft. Das trägerübergreifende Camp wurde gemeinsam vom Kinder- und Jugendfreizeittreff Zella-Mehlis, den Jugendeinrichtungen „Max Inn“ und Jugendclub „Am Berg“ aus Meiningen sowie dem Kinder- und Jugendclub Benshausen organisiert. Die Nachfrage war groß: Das Camp war mit 50 Teilnehmenden vollständig ausgebucht.
Nach der Ankunft wurden zunächst die Unterkunft und das Gelände erkundet. Schnell füllte sich der Platz mit Leben, und beim Spielen, Erzählen und gemeinsamen Entdecken entstanden die ersten neuen Bekanntschaften. Gesellschaftsspiele, freie Zeit und gemeinsame Aktionen boten viele Gelegenheiten, miteinander ins Gespräch zu kommen und sich als Gruppe zu finden.
Auch bei der Versorgung der Gruppe packten die Kinder und Jugendlichen mit an. Im Küchendienst wurde geschnippelt, vorbereitet und gemeinsam für das nächste Essen gesorgt. Für manche war es eine ganz neue Erfahrung, Verantwortung für die Gruppe zu übernehmen – und nebenbei schmeckte das selbst Mitgemachte natürlich besonders gut.
Sommerliche Temperaturen machten den Besuch des Freibades am Nachmittag zu einem echten Highlight. Abkühlung, Wasserspaß und Bewegung sorgten für gute Laune. Am Abend wurde es dann etwas geheimnisvoller: Bei einer Nachtwanderung ging es zur nahegelegenen Burgruine. Im Dunkeln gemeinsam unterwegs zu sein, sorgte für Spannung und war für viele ein besonderes Erlebnis.
Der zweite Tag begann mit zwei besonderen Angeboten rund um Natur und Sicherheit. In Zusammenarbeit mit der Bergwacht lernten die Kinder und Jugendlichen wichtige Grundlagen der Ersten Hilfe kennen und konnten anschließend selbst praktisch ausprobieren, was im Notfall zu tun ist. Mit dem Forstamt ging es auf Entdeckungstour durch den Wald. Dabei gab es viel über die heimische Tier- und Pflanzenwelt zu erfahren und so manches Interessante am Wegesrand zu entdecken.
Am Nachmittag war wieder für jeden Geschmack etwas dabei: Während sich einige im Freibad austobten und die sommerliche Abkühlung genossen, wurde im Wald geschnitzt. Aus Naturmaterialien entstanden individuelle Anhänger für Halsketten – jedes Stück ein kleines Andenken an die gemeinsamen Tage in Rauenstein.
Und wie es bei schönen Ferienerlebnissen oft ist: Die Zeit verging viel zu schnell. Nach drei Tagen voller gemeinsamer Erlebnisse, neuer Begegnungen und vieler kleiner Abenteuer hieß es am Donnerstag Abschied nehmen. Im Gepäck waren nicht nur die selbst gestalteten Erinnerungsstücke, sondern vor allem viele gemeinsame Eindrücke und Geschichten, die noch lange für Gesprächsstoff sorgten.
Ferienfreizeit Binz – Sommer, Strand und jede Menge Abenteuer
Vom 13. bis 18. Juli 2026 ging es für 20 Kinder und Jugendliche im Alter von 10 bis 21 Jahren mit dem Kinder- und Jugendfreizeittreff nach Binz auf die Insel Rügen. Sechs Tage Ostsee, Strand und gemeinsame Erlebnisse lagen vor der Gruppe – und schon die Anreise mit der Deutschen Bahn wurde zum ersten Teil des Abenteuers. Bei Gesprächen und kleinen Kennenlernspielen kamen die Teilnehmenden schnell miteinander ins Gespräch und die Gruppe wuchs bereits unterwegs zusammen.
Nach der Ankunft in der Jugendherberge wurden die Zimmer bezogen und anschließend ging es direkt an den Strand. Die ersten Füße im Ostseewasser, gemeinsame Spiele und das sommerliche Wetter sorgten für einen gelungenen Start. Am Abend wurden die wichtigsten Regeln für das Zusammenleben, die Baderegeln und das Wochenprogramm gemeinsam besprochen. Ein Spaziergang am Strand bildete den Abschluss des ersten Tages. Auch wer mit etwas Heimweh gestartet war, fand schnell Anschluss und konnte sich gut auf die kommenden Tage einlassen.
Am nächsten Tag wurde Binz bei einer Stadtrallye erkundet. In kleinen Gruppen ging es auf Entdeckungstour, bei der Aufgaben rund um Sehenswürdigkeiten, Geschichte und Natur gelöst werden mussten. Teamgeist und ein bisschen Spürsinn waren gefragt. Danach warteten wieder Strand, Baden, Beachvolleyball und Fußball. Am Abend wurde gemeinsam gegrillt – und wer wollte, durfte natürlich auch selbst am Rost mit anpacken. Ein Spaziergang am Strand und gemeinsame Spiele ließen den Tag gemütlich ausklingen.
Für eine besondere Aussicht sorgte der Besuch des Baumwipfelpfads im Naturerbe Zentrum Rügen in Prora. Hoch oben zwischen den Baumkronen eröffnete sich ein weiter Blick über die Landschaft der Insel. Für einige Teilnehmende war der Aufstieg eine echte Herausforderung, denn nicht jeder ist schwindelfrei. Mit gegenseitiger Unterstützung und individueller Begleitung wagten sich jedoch alle so weit, wie es für sie möglich war. Anschließend ging es zurück an den Strand, wo Erholung und Badespaß nicht zu kurz kamen.
Auf Wunsch der Gruppe stand außerdem ein Besuch im Hochseilgarten auf dem Programm. Hier waren Mut, Konzentration und Vertrauen gefragt. Die unterschiedlichen Parcours wurden gemeinsam gemeistert, wobei sich die Jugendlichen immer wieder gegenseitig anfeuerten und unterstützten. Gerade bei den schwierigeren Herausforderungen zeigte sich, wie selbstverständlich die Gruppe inzwischen zusammenhielt.
Ein ganz besonderes Erlebnis erwartete die Gruppe in Ralswiek: der Besuch der Störtebeker Festspiele. Die beeindruckende Kulisse, die spannende Aufführung und das große Feuerwerk machten den Abend zu einem Höhepunkt der gesamten Fahrt. Erst gegen Mitternacht kehrte die Gruppe nach Binz zurück – müde, aber mit vielen Eindrücken im Gepäck.
Der letzte vollständige Tag wurde etwas ruhiger angegangen. Noch einmal wurde das Meer genossen, gebadet, Fußball und Beachvolleyball gespielt, nach Souvenirs gestöbert und fleißig Muscheln gesammelt. Zum gemeinsamen Abschluss gab es ein Picknick am Strand. Zwischen Sonnenuntergang, Gesprächen und den Geschichten der vergangenen Tage wurde noch einmal deutlich, wie viel in dieser kurzen Zeit gemeinsam erlebt worden war.
Ferienfreizeiten wie diese sind für viele Kinder und Jugendliche mehr als nur ein Urlaub. Sie schaffen die Möglichkeit, dem gewohnten Alltag für einige Tage zu entkommen, neue Erfahrungen zu sammeln und sich in einer Gemeinschaft auszuprobieren. Dabei treffen junge Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen und Lebenssituationen aufeinander und erleben, was entstehen kann, wenn man gemeinsam unterwegs ist.
Damit möglichst alle Kinder und Jugendlichen an solchen Fahrten teilnehmen können, bietet der Kinder- und Jugendfreizeittreff auch Ratenzahlungen an. Diese Möglichkeit wird regelmäßig genutzt und trägt dazu bei, dass die finanzielle Situation der Familie nicht darüber entscheidet, ob ein Kind Ferienerlebnisse mitmachen kann.
Nach sechs Tagen hieß es schließlich Abschied nehmen von Binz. Zurück ging es mit vielen Fotos, neuen Freundschaften, kleinen Souvenirs und vor allem jeder Menge gemeinsamer Erinnerungen. Die Ostsee wird für viele Teilnehmende sicher noch lange mit Sonne, Abenteuer und einer besonderen gemeinsamen Zeit verbunden bleiben.
Mit dem Fahrrad unterwegs – Ferienfreizeit in Dörnfeld
Drei Tage, zehn Kinder und Jugendliche und insgesamt 65 Kilometer auf dem Fahrrad – bei unserer Ferienfreizeit in Dörnfeld vom 4. bis 6. August 2026 war Bewegung angesagt. Im Mittelpunkt stand der Ilmtalradweg, den die Gruppe auf mehreren Touren erkundete. Dabei ging es nicht darum, möglichst schnell ans Ziel zu kommen, sondern gemeinsam unterwegs zu sein, die Umgebung zu entdecken und immer wieder neue Eindrücke zu sammeln.
Die Gruppe war bunt gemischt – vom Grundschulalter bis zum Teenageralter und mit ganz unterschiedlichen persönlichen Voraussetzungen. Eine Teilnehmerin mit geistiger Beeinträchtigung war selbstverständlich Teil der Gruppe. Die Touren wurden so gestaltet, dass alle mithalten konnten. Mal wurde das Tempo angepasst, mal eine Pause eingelegt und immer wieder aufeinander geachtet. Gerade auf den Fahrradtouren zeigte sich, wie wichtig gegenseitige Rücksichtnahme und Unterstützung sind.
Auch der Straßenverkehr verlangte volle Aufmerksamkeit. Absprachen mussten eingehalten, Gefahren richtig eingeschätzt und die anderen im Blick behalten werden. So wurde ganz nebenbei deutlich: Eine Radtour als Gruppe funktioniert nur, wenn jeder Verantwortung übernimmt und sich auf die anderen verlassen kann.
Bei sommerlichen Temperaturen durfte natürlich die Abkühlung nicht fehlen. Ein Besuch der Freibäder in Ilmenau und Stadtilm brachte eine willkommene Pause von den Fahrrädern und viel Gelegenheit zum Schwimmen, Spielen und Entspannen.
Am Abend wurde es gemütlicher. Bei Gesellschaftsspielen, Gesprächen und gemeinsamen Freizeitaktivitäten konnten die Erlebnisse des Tages noch einmal ausgetauscht werden. Gerade diese ruhigen Stunden boten viel Raum für persönliche Gespräche und neue Freundschaften.
Die drei Tage in Dörnfeld zeigten einmal mehr, wie viel in einer gemeinsamen Ferienfreizeit steckt: Bewegung an der frischen Luft, Naturerlebnisse, neue Herausforderungen und vor allem das gute Gefühl, als Gruppe unterwegs zu sein. Am Ende waren zwar einige Kilometer in den Beinen, aber dafür viele gemeinsame Erlebnisse im Gepäck.
Tagesausflüge – voller Action und Abenteuer
Die Sommerferien boten auch in diesem Jahr zahlreiche Möglichkeiten, gemeinsam unterwegs zu sein und Neues auszuprobieren. Je nach Wetter und Ferienprogramm ging es zu ganz unterschiedlichen Zielen – von sportlichen Aktivitäten bis hin zu großen Abenteuern.
Ein besonderes Highlight war der Ausflug in den Erlebnispark Tripsdrill. Gemeinsam mit dem Jugendclub „Am Berg“ und dem „Max Inn“ aus Meiningen machten sich insgesamt 50 Kinder und Jugendliche mit dem Reisebus auf den Weg nach Baden-Württemberg. Für viele war es der erste Besuch in Tripsdrill und entsprechend groß war die Vorfreude. Im Erlebnispark gab es für jeden Geschmack etwas zu entdecken. In kleinen Gruppen erkundeten die Kinder und Jugendlichen das weitläufige Gelände und konnten selbst entscheiden, welche Attraktionen sie ausprobieren wollten. Gemütlichere Fahrgeschäfte wechselten sich mit rasanten Achterbahnen, actionreichen Attraktionen und verschiedenen Wasserbahnen ab. Wer den besonderen Nervenkitzel suchte, konnte seinen Mut unter Beweis stellen – während andere es etwas ruhiger angehen ließen. Bei sommerlichen Temperaturen sorgten die Wasserattraktionen und natürlich das ein oder andere Eis zwischendurch für die nötige Abkühlung.
Besonders schön war zu erleben, wie die Kinder und Jugendlichen gemeinsam unterwegs waren, sich gegenseitig motivierten und ihre persönlichen Highlights miteinander teilten. Nach einem langen Tag voller Action, Lachen und neuer Eindrücke ging es am Abend müde, aber bestens gelaunt zurück nach Hause.
Sportlich und mutig ging es beim Kletterpark in Oberhof zu. Die verschiedenen Parcours stellten die Kinder und Jugendlichen vor kleine und große Herausforderungen. Dabei wurden Ängste überwunden und persönliche Grenzen ausgetestet. Besonders beeindruckend waren die starken Leistungen und der Mut, mit dem sich die Teilnehmenden den Herausforderungen stellten. Anschließend ging es noch auf eine kurze Wanderung zum Grenzadler, bevor der Bus die Gruppe wieder nach Hause brachte.
Auch beim Bowling wurde es sportlich. Hier standen Spaß, Geschick und ein bisschen Ehrgeiz im Mittelpunkt. Gleichzeitig blieb es fair – und jeder Strike wurde von der gesamten Gruppe lautstark gefeiert.
Für Abkühlung an heißen Ferientagen sorgte das Freibad Einsiedel. Schwimmen, Spielen, Springen und gemeinsam einen Sommertag genießen – manchmal braucht es gar nicht mehr für einen gelungenen Ferientag.
Ein weiteres Ziel war der Fritzpark in Zella-Mehlis. Kletterelemente, Trampoline, Ninja-Parcours, Rutschen und Lasertag sorgten für jede Menge Bewegung und Abwechslung.
Auch die H2Oberhof Therme bot mit ihrem Sommerfest eine willkommene Mischung aus Badespaß und Unterhaltung. Neben Schwimmen und Planschen konnten die Kinder und Jugendlichen an verschiedenen Spielen und Wettbewerben teilnehmen.
So unterschiedlich die Ziele auch waren – bei allen Ausflügen standen gemeinsames Erleben, Bewegung, Spaß und die Möglichkeit, Neues auszuprobieren im Mittelpunkt. Genau diese kleinen und großen Erlebnisse machen die Ferien zu einer besonderen Zeit.
Ein Zirkus voller Möglichkeiten – unser großes Ferienhighlight
Ein ganz besonderes Highlight in diesem Jahr war unser Zirkusprojekt, das in Kooperation mit der Volkshochschule Schmalkalden-Meiningen, dem Jugendclub „Am Berg“ und dem „Max Inn“ aus Meiningen stattfand. 60 Kinder und Jugendliche aus dem gesamten Landkreis kamen in Meiningen zusammen, um für einige Tage in die faszinierende Welt des Zirkus einzutauchen. Jeden Morgen startete das gemeinsame Abenteuer am Kinder- und Jugendfreizeittreff und führte mit der MBB nach Meiningen auf das wunderschöne Gelände des Jugendclubs „Am Berg“. Schon die tägliche Fahrt wurde dabei zu einem festen Bestandteil der gemeinsamen Zeit. Vor Ort wartete ein abwechslungsreiches Workshopprogramm, bei dem ausprobiert, trainiert, gelacht und jede Menge Neues gelernt wurde. Unterstützt wurde das Projekt von neun engagierten ehrenamtlichen Helferinnen, die überall dort zur Stelle waren, wo helfende Hände gebraucht wurden. Für die Workshops konnten außerdem sieben außergewöhnliche Workshopleiterinnen und Workshopleiter aus dem Zirkusbereich gewonnen werden. Mit viel Erfahrung, Kreativität und Begeisterung brachten sie den Kindern und Jugendlichen ganz unterschiedliche Zirkusdisziplinen näher.
Ob Jonglage, Trapez, Clownerie, Fakirkunst oder Akrobatik – in den verschiedenen Workshops wurde ausprobiert und trainiert. Was anfangs vielleicht noch schwierig aussah, wurde mit Geduld, Mut und gegenseitiger Unterstützung Schritt für Schritt zu kleinen Kunststücken und Darbietungen. Dabei konnte jeder seine eigenen Fähigkeiten entdecken und einbringen.
Für die tägliche Versorgung der großen Gruppe sorgte Kids-Catering. Ein herzliches Dankeschön für die tolle Verpflegung während des gesamten Projekts!
Besonders schön war zu erleben, wie schnell aus 60 Kindern und Jugendlichen eine Gemeinschaft wurde. Es wurde angefeuert, geholfen, gelacht und gemeinsam auf den großen Auftritt hingearbeitet. Jeder fand seinen Platz und konnte mit dem, was er besonders gut konnte, zum gemeinsamen Ergebnis beitragen. Dann war es endlich so weit: Die Abschlussvorstellung stand an. Rund 200 Gäste kamen, um die jungen Artistinnen und Artisten auf der Bühne zu erleben. Lampenfieber war natürlich dabei – aber vor allem ganz viel Vorfreude und Stolz. Jonglage, Akrobatik, Trapez, Clownerie und Fakirkunst wurden präsentiert und mit großem Applaus belohnt. Und was sollen wir sagen? Die Vorstellung war einfach wunderbar! Zu sehen, mit welchem Mut, welcher Freude und welchem Selbstbewusstsein die Kinder und Jugendlichen vor ihr Publikum traten, war für alle Beteiligten ein ganz besonderer Moment.
Dieses Projekt hat uns einmal mehr gezeigt, wie viel entstehen kann, wenn Kinder und Jugendliche Raum bekommen, Neues auszuprobieren, über sich hinauszuwachsen und gemeinsam etwas auf die Beine zu stellen. Ein großes Dankeschön an alle, die dieses außergewöhnliche Ferienprojekt möglich gemacht und begleitet haben.
60 Kinder und Jugendliche, 9 engagierte Ehrenamtliche, 7 großartige Workshopleitende und rund 200 begeisterte Gäste – am Ende waren wir uns alle einig: Dieser Zirkus war etwas ganz Besonderes.
Ein gelungener Abschluss – Tag der offenen Tür im Freizeittreff
Zum Abschluss unserer Ferienwoche öffneten wir am Freitag die Türen des Kinder- und Jugendfreizeittreffs Zella-Mehlis und luden zu unserem Tag der offenen Tür ein. Nach den Vorbereitungen am Vortag war alles bereit und auf die Kinder, Jugendlichen und weiteren Besucherinnen und Besucher wartete ein buntes Programm mit verschiedenen Ständen und Mitmachangeboten. Besonders kreativ wurde es bei unserem Graffitiangebot. Hier konnten sich die Kinder und Jugendlichen selbst an der Spraydose ausprobieren und unter Anleitung ihre ganz eigene Leinwand gestalten. Dabei entstanden viele unterschiedliche und individuelle Kunstwerke, die anschließend natürlich als Erinnerung mit nach Hause genommen werden durften. Auch an den verschiedenen Ständen gab es einiges zu entdecken. Die NAJU war mit einem Tauschstand vertreten, an dem Kleidung und Spiele ein neues Zuhause finden konnten. Wer etwas Passendes entdeckte, konnte entweder selbst etwas zum Tauschen mitbringen oder die Sachen auch einfach so mitnehmen. So wurde ganz nebenbei gezeigt, dass Dinge nicht immer neu gekauft werden müssen, sondern weitergegeben und von anderen noch einmal genutzt werden können.
Das Teilhabezentrum des Sozialwerks sorgte mit verschiedenen Bastelmöglichkeiten ebenfalls für ein kreatives Angebot. Unter anderem konnten eigene Antistressbälle gestaltet werden. Am Stand von Waldgartenwildwuchs gab es außerdem verschiedene selbstgemachte Produkte. Neben selbstgemachter Seife gab es Gewürze, die von den Kindern und Gästen selbst beschriftet und anschließend mit nach Hause genommen werden konnten.
Wer zwischendurch Lust auf Bewegung und Spiel hatte, konnte sich außerdem bei Riesenschach, Tischtennis oder einer Runde Riesen-4-Gewinnt ausprobieren. Für noch mehr Action sorgte die Hüpfburg, auf der sich vor allem die jüngeren Besucherinnen und Besucher ordentlich austoben konnten. Natürlich durfte bei einem solchen Tag auch die passende Verpflegung nicht fehlen. Mit frisch gebackenen Waffeln, Wienern, Kaffee und kühlen Getränken war für süße und herzhafte Stärkung gleichermaßen gesorgt. So konnte man sich zwischendurch zusammensetzen, ins Gespräch kommen und anschließend gestärkt die nächsten Angebote entdecken.
Der Tag der offenen Tür bot damit nicht nur die Gelegenheit, unseren Freizeittreff und seine Arbeit näher kennenzulernen, sondern vor allem viel Raum zum Ausprobieren, kreativ sein, Austauschen und gemeinsamen Zeitverbringen. Mit den vielen unterschiedlichen Angeboten und Begegnungen war der Freitag ein schöner und abwechslungsreicher Abschluss unserer letzten Ferienwoche.







